80 Euro sollen die ahnungslosen Kunden eines chinesichen Spiels im iTunes-Store bezahlt haben. Doch wirklich gekauft hat die App niemand. Die meisten Betroffenen besitzen nicht einmal ein iPhone oder iPad. 

Eine chinesiche Abzockerbande feiert derzeit offenbar vemehrt solche Erfolge. Der hoch angepriesene und gelobte Sicherheitsmechanismus steht damit unter akuten Sicherheitsbedenken. Die App ist in der Rangliste der umsatzstärksten Apps für das iPhone auf Platz 17, für das iPad sogar auf Platz 1 geklettert - dabei ist die App vollkommen kostenlos. Abzockt werden die Besitzer offenbar über den Kauf von Zusatzmodulen, welche es ebenfalls im App-Store zu kaufen gibt. 

Normalerweise wirklich nützlich für beispielsweise den zusätzlichen Erweb von Kartenmaterial, Lösungsbüchern oder neuen Level - an welchen Apple jedes mal 30 % verdient - scheint die Funktion offensichtlich eine Sicherheitslücke aufzuweisen. 

Die sogenannten In-App-Angebote halten sich meist im unteren Euro- , wenn nicht sogar Cent-Bereich. Nicht so bei dem oben erwähnten Angebot. Hier gibt es Module welche bis hin zu 79,99 Euro kosten. Ausgrechnet dieses völlig überteuerte Modul scheint am häufigsten gekauft worden zu sein. 

Doch auch Nutzer ohne ein iGerät klagen über Apple-Rechnung in Höhe von 80 Euro. Sie hätten zwar eine Apple-ID - eine Art Benutzername um sich mit dem iTunes Store zu verbinden - würden diese aber auschließlich zum Kauf von Musik benutzen. "Wozu soll ich also so ein sche**** Modul gekauft haben"?, beschwert sich nur einer von vielen "Kunden". 

Im Kampf gegen die Abzocker hat Apple bisher keine Maßnahmen gefunden, erstattet den Kaufbetrag aber zurück. Eine sehr kundenfreundliche Lösung. Trotzdem rät der IT-Konzern noch einmal sein Passwort zu überprüfen und es auf gar keinen Fall mehrmals zu verwenden. 

Foto: n-lange.de


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