Vor knapp sieben Jahren tauchte im Internet ein Privatporno von Hotelerbin Paris Hilton (20) auf. Ihr Ex-Freund Rick Salomon hatte den Film unter dem Titel "1 Night in Paris" als DVD veröffentlicht. Paris Hilton verklagte Salomon und ihr wurde nachträglich eine Beteiligung am Gewinn zugesprochen. Auch heute haben offenbar noch viele Interesse an dem Filmchen, wodurch nun eine Abmahnwelle ausgelöst wurde.
Hinter der Abmahnwelle steckt die durch kostenlose Portale in Bedrängnis geratene Pornoindustrie, welche nun ganz neue Einnahmequellen durch Massenabmahnungen für sich entdeckt hat. Derzeit wird die US-Justiz von Klagen wegen Tauschbörsen-Urheberrechtsverletzungen überschwemmt, da der Film noch immer im Internet getauscht wird. Erwischte sollen zwischen 1500 und 2500 Euro zahlen, um nicht vor Gericht zu landen. Die US-Bürgerrechtsorganisation Electronic Frontier Foundation sieht daran allerdings nur eine Abzocke und hat inzwischen dazu aufgerufen, die Abmahnungen nicht zu zahlen.