Tatjana Gsell (39) wollte als Society Lady bekannt werden. Dies schien auch zu klappen, als sie 1991 den Schönheitschirurgen Franz Gsell heiratete. Am 26. März 2003 starb Franz Gsell im Alter von 76 Jahren an den Spätfolgen eines Überfalls, der sich später als inszeniert herausstellte. Gsell wurde in allen Punkten entlastet. Von Ende 2002 bis Anfang 2003 war sie mit dem Düsseldorfer Autohändler Helmut Becke zusammen. Danach von 2004 bis 2006 mit Ferfried Prinz von Hohenzollern. Bis dahin schien alles gut zu laufen. Auch finanziell. 2004 folgten Auftritte, wie bei den Reality-TV-Sendungen Big Brother und Die Alm. 2006 bekam Tatjana Gsell eine eigene Doku-Soap: Tatjana & Foffi – Aschenputtel wird Prinzessin, in welcher öffentlichkeitswirksam ihre damalige Beziehung zu Ferfried Prinz von Hohenzollern dargestellt wurde. Weitere Aufmerksamkeit erlangte Gsell mit Aufnahmen im Männermagazin Penthouse sowie ihrem Auftritt als Werbefigur der Erotikmesse Venus Berlin im Jahr 2008. Nach mehreren Straf- und zivirechtlichen Gerichtsverfahren folgte dann 2010 der gesellschaftliche Abstieg. Im Juli 2010 sorgte Tatjana Gsell für Schlagzeilen, als das Lifestyle-Magazin Live-Strip.com Erotik-Fotos von Gsell veröffentlichte, welche sie seit diesem Zeitpunkt auch über ihre eigene Website zum Download bereitstellt. Es wurde spekuliert, dass ihre geerbten Millionen offenbar weg sind. Allen war zu dem Zeitpunkt klar, was als nächstes kommen musste und auf Gsell war wie immer Verlass: es kam. Neuerdings gibt es erotische Videos von Gsell, in der sie alles in Nahaufnahmen zeigt. Nackt sitzt sie im Pool und reibt mit den Fingern all das, was bisher verborgen blieb. Für Tatjana Gsell scheint es keine Tabus mehr zu geben. Ein Einstieg in die Pornobranche mit 39? Das könnte ihr mit diesem Filmchen gelingen. Ein Freund von Gsell sagte gegenüber dem "Berliner Kurier": „Mitte diesen Monats wird Tatjana nach Berlin kommen, dann werden wir Einzelheiten besprechen. Die Rahmenbedingungen sind aber bereits geklärt. Es kann also losgehen!“ Das Dschungelcamp mit einer Gage von 50 000 Euro lehnt sie im Januar 2011 ab. Grund: Sie hatte Angst vor den vielen Prüfungen, zu den sie die Zuschauer wählen würden. Das Camp hätte ihr Image im Vergleich zu den Videos aufpoliert. Auch der nächste Schritt von Gsell liegt auf der Hand. In den nächsten Monaten dürfte sich zeigen, ob sie sich auch dafür entscheiden wird.

Foto: Viktor Grabach