Nina Queer, Partytranse und Fernsehstar, polarisiert besonders durch ihren Unterschichtenhumor und hat dadurch inzwischen viele Fans gewonnen. Durch ihre Bar "Zum schmutzen Hobby" und die Partyreihe "Irrenhouse" hat sie bei ihrer homosexuellen Community in Berlin längst Kultstatus erreicht. Selbst auf ihrer Facebook-Fanseite hat sie bereits mehr als 2600 Fans und unterhält diese mit lustigen Fotos und Videos. Gestern allerdings veröffentlichte die Transe eine ziemlich geschmacklose Forderung.

Geschmackloser geht es nicht. Labile und Depressive zum Suizid zu animieren, ist nicht lustig und auch nicht feierlich. Vielleicht mag diese Art Humor bei ihrer primitiven Zielgruppe ankommen, aber gerade Familien mit labilen Angehörigen leiden unter der Situation. Viele junge Schwule finden sich wegen ihrer Sexualität in schwierigen Situationen und sehen öffentliche Personen wie Nina Queer als Vorbild - gerade wegen ihrer offen gelebten Homosexualität. Ich frage mich: Hat Nina noch den Film "Prayers for Bobby: A Mother's Coming to Terms with the Suicide of Her Gay Son" gesehen?
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