Ryanair darf nicht mehr mit Bikini-Models werben. Der Grund: Die beworbenen Flugziele sind viel zu kalt. Die britische Werbeaufsicht verbietet deshalb Ryanair, mit Bikini-Models für seine Frühlingsflüge nach Rimini, Lourdes, Derry, Glasgow and Oslozu werben. Die Anzeigen, auf denen sich Mädels cocktailschlürfend am Strand räkelten, sollen "irreführend sein". Anders als die Ryanair-Werbung suggerieren soll, ist es an den beworbenen Zielen des Billigfliegers im Frühling nicht bikini-warm, sondern eher prickelnd kühl.
Ryanair hielt dagegen, dass es in der Werbung nicht um heiße Temperaturen, sondern um lange Sonnentage ging. Bei Oslo ist dies nicht abzustreiten - hier geht im Winter aufgrund der Nähe zum Polarkreis die Sonne nur für kurze Zeit unter. Bei Temperaturen von sechs bis neun Grad Celsius verstehen die britischen Behörden keinen Spaß - und verbieten Ryanair deshalb, weiter mit Cocktail, Sonne und Bikini zu werben.