Die Spekulationen über die gemeinen Machenschaften von "Germany's next Topmodel" sind jedes Jahr groß. Nun hat die ehemalige Kandidatin Tessa Bergmeier gegenüber der "BRAVO" ausgepackt und rechnet gnadenlos mit der Sendung ab. Besonders interessant ist es, ob die Gewinnerin bereits vorher fest stand. Ein Insider sagte gegenüber dem Jugendmagazin: "Ich konnte beobachten, dass sich die Jury schon in einer Final-Show vor einigen Jahren nicht beraten hat!" ProSieben-Sprecherin Petra Dandl verneint dies: "Die Jury entscheidet im Live-Finale!"
Tessa betont außerdem, dass dem Sender die Gewinnerin egal ist: "Man geht auf Dorf-Feste und läuft höchstens auf der Berlin Fashion Week für Labels, von denen ich vor 'GNTM' noch nie gehört habe. Topmodel wird keine." Eine Aussage, die man als neutraler Beobachter bestätigen kann, denn im Modelbusiness hat es tatsächlich keine Gewinnerin bisher zu etwas gebracht.
Auch der Zickenkrieg soll wie in den meisten Doku-Soaps inszeniert sein: "Man bekommt teilweise Anweisungen, was man zu tun hat." Auch dieser Vorwurf wird von ProSieben abgestritten. Der Sender darf die Mädchen außerdem in jeder Situation filmen. Ob weinend oder bei einem Zusammenbruch. Alles ist offenbar erlaubt.
Die Gerüchte über die Knebelverträge bestätigt Tessa ebenfalls. Sie stellt klar, dass man einen Vertrag unterzeichnet, bei dem 50 Prozent der Gage abgezogen wird.
Heidi Klum soll sich außerdem nicht wirklich um die Mädchen kümmern: "Heidi ist nur da und redet mit den Kandidatinnen, wenn die Kameras laufen." Eine Aussage, die ProSieben verneint. Ehemalige Kandidatinnen haben dies bereits mehrfach bestätigt.
Man kann davon ausgehen, dass viele der Aussagen der Wahrheit entsprechen. Die "BRAVO" beantwortet damit die Fragen, die sich viele Fans schon seit langer Zeit stellen. Interessant dürfte dennoch sein, dass das Jugendmagazin "BRAVO" Tessa in der letzten Ausgabe als erfolglose Kandidatin präsentierte. In dieser Woche ist das Gegenteil der Fall. Die Loyalität scheint offenbar flexibel zu sein.